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Shanghai Auto 2011 und New York Auto Show – Neue Umweltfreundliche Autos

Sowohl die Shanghai Auto als auch die New York Auto Show sind im Jahr 2011 Plattform für zahlreiche Weltpremieren neuer umweltfreundlicher Autos. Deutsche Hersteller präsentieren sowohl neue Modelle im Bereich Hybrid- und Elektroautos als auch sparsame konventionelle Antriebe. Audi zeigt auf der Shanghai Auto 2011 erstmals das Konzeptfahrzeug A3 e-tron concept. Unter dem dynamischen Blechkleid einer kompakten Stufenhecklimousine vereint Audi seine gesamte Kompetenz in Sachen Plug-in Hybrid Technologie. Ein 155 kW / 211 PS starker 1.4 Liter Vierzylinder arbeitet in Kombination mit einem 20 kW / 27 PS Elektromotor. Die Antriebskombination ermöglicht eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in nur 6,8 Sekunden bei einem Verbrauch von lediglich 2,2 l/100km. Der A3 e-tron concept speichert seine Energie in zwei Lithium-Ionen Akkus und hat rein elektrisch bis zu 54 Kilometer Reichweite. Mittels Rekuperation (Bremskraftrückgewinnung) werden die Akkus bereits während der Fahrt beladen. Auch an jeder normalen Steckdose kann Strom getankt werden. Neben dem A3 e-tron präsentiert Audi auf der Shanghai Auto 2011 erstmals den neuen Q3. Das kompakte SUV soll neue Maßstäbe im Bereich wendiger Spaßmobile mit Premium Anspruch setzen. Alle Dieselmotoren des Audi Q3 werden mit Start-Stopp System und Rekuperationstechnologie ausgestattet. Den Einstig bildet der 2.0 TDI der bei 103 kW / 140 PS lediglich 5,2 l/100km verbraucht. Von Juni 2011 an wird der Audi Q3 zu Preisen ab 29.900 Euro erhältlich sein. Neben den Ingolstädtern zeigt auch die Mutter des Volkswagen Konzern mit dem neuen VW Beetle eine Weltpremiere. Gleichzeitig debütiert der neu aufgelegte Kultwagen auf der New York Auto Show und der Shanghai Auto, welche jeweils Zugänge zu entscheidenden Märkten repräsentieren. Vorerst sind zu diesem Fahrzeug noch keine Verbrauchs- und Emissionsdaten für die greenestcar Bewertung verfügbar. Auch aus dem Hause Daimler kündigen sich wegweisende Neuheiten an. Die Schwaben feiern auf der Shanghai Auto die Premiere des Concept A-Class. Das Konzeptfahrzeug macht deutlich, dass Daimler mit dem Nachfolger der aktuellen Mercedes A-Klasse ein neues Kapitel im Premium-Kompaktsegment aufschlagen will. Vorstandsvorsitzender Dr. Dieter Zetsche und Entwicklungschef Dr. Thomas Weber unterstreichen auf der Shanghai Auto 2011 einmal mehr die Bedeutung umweltfreundlicher Antriebstechnologien für alle neuen Modelle des Daimler Konzerns - insbesondere der Marken Mercedes und smart. Zum Messeauftritt zählt daher auch die B-Klasse F-Cell, die mit einem Wasserstoff-Elektro Antrieb jüngst zu einer Tournee um den Globus gestartet ist und passend zum Auftakt der Shanghai Auto in der chinesischen Metropole eintraf. Die Stuttgarter betonen, dass ihre Brennstoffzellenautos bereits heute serienreif sind und lediglich die erforderliche Infrastruktur an Wasserstofftankstellen noch fehlt. Auch im Bereich Elektroautos ist Daimler mit dem smart forspeed präsent, dessen Batterien in nur 45 Minuten zu 80 Prozent aufgeladen werden können. Die Schnellladetechnologie wird auch im neuen smart fortwo electric drive eingesetzt und im nächsten Jahr in die Großserienproduktion starten. Auf dem chinesischen Markt startet Daimler in Kooperation mit dem chinesischen Unternehmen BYD ab 2013 eine Elektroauto Offensive unter einem neuen Markennamen. Bei den neuen Elektroautos sollen auch Hybridtechnologien, die für die großen Baureihen der E- und S-Klasse entwickelt wurden, verstärkt zum Einsatz kommen. Auch aus dem französischen Lager werden auf der Shanghai Auto 2011 neue umweltfreundliche Autos präsentiert. Citroën setzt mit dem DS5 die neue Linie besonders attraktiver und sportlicher Autos fort. Der dynamische Mittelklassewagen soll noch im Jahr 2011 auf den europäischen Märkten erhältlich sein. Citroën setzt hier erstmals einen Diesel-Vollhybrid ein, der bei 200 PS und Allradantrieb nur 99 g/km CO2 emittiert und somit ein Zeichen in Sachen Umweltfreundlichkeit setzt. Peugeot schickt das Crossover Konzeptauto SxC ins Rennen. Mit Hybridantrieb, cóupehafter Form und gegenläufig öffnenden Türen soll besonders der chinesische Geschmack getroffen werden – SxC steht bei Peugeot für Shanghai Cross Concept. Dank HYbrid4-Antriebstechnik, die einen 1.6 Liter Benziner mit einem Elektromotor kombiniert, steht eine Gesamtleistung von 230 kW / 313 PS bei nur 5,8 l Verbrauch je Kilometer und einer CO2 Emission von 143 g/km zur Verfügung. Als Vorreiter in Sachen Hybridautos ist auch Toyota auf der Shanghai Auto 2011 mit verschiedenen Konzepten präsent. Im Mittelpunkt steht der FT-EV II. Das Elektroauto basiert auf dem Toyota iQ und ist mit seinem kraftvollen 47 kW / 64 PS Elektromotor und einer Reichweite von 105 Kilometern optimal auf den Großstadtverkehr zugeschnitten. Seine Akkus sind in nur 15 Minuten zu 80 Prozent aufladbar. Die Japaner präsentieren außerdem den in Kooperation mit dem amerikanischen Elektroauto Pionier Tesla entwickelten kompakten SUV RAV4 EV mit Elektroantrieb, der in den USA bereits 2012 in Serie geht. Suzuki legt dem Fokus in 2011 auf die New York Auto Show. Der Mittelklassewagen Kizashi EcoCharge Concept leistet mit Hybridantrieb 106 kW / 144 PS bei einer umweltfreundlichen Reduktion des Verbrauchs um 25 Prozent gegenüber dem Serienfahrzeug.

weiter lesen | geschrieben von greenestcar am 24 April 2011

Neues Elektroauto in Berlin – Anette Schavan fährt A-Klasse E-Cell

Die Bundesministerien für Bildung und Forschung Dr. Anette Schavan nahm heute eine brandneue Mercedes A-Klasse E-Cell in Empfang. Der Kompaktwagen ist mit einem reinen Elektroantrieb ausgerüstet und kann an jeder Steckdose betankt werden. Zwei sicher in derr Bodengruppe integrierte Lithium-Ionen Batterien dienen als Speicher für 36 kWh Energie und ermöglichen damit eine Reichweite von bis zu 200 Kilometern. Bei Betankung an einer Ladestation kann die maximale Energiespeicherung bereits nach drei Stunden erreicht werden. Der Elektromotor der A-Klasse E-Cell leistet 70 kW / 95 PS und stellt ein permanent abrufbares Drehmoment von 290 Nm zur Verfügung. Sportlich agile Fahreigenschaften sind somit gesichert. Der Spurt von 0 auf 60 km/h erfolgt in 5,5 Sekunden. Zwischen 2011 und 2012 will Daimler zunächst 170 Fahrzeuge zum Komplettmietpreis inklusive Serviceleistungen von monatlich 900 Euro auf die Straße bringen. Von der wegweisenden Elektroauto Technologie überzeugt ermunterte Ministerin Schavan möglichst viele Behörden und Institutionen dem Beispiel der Nutzung umweltfreundlicher und lokal emissionsfreier PKW zu folgen.

weiter lesen | geschrieben von greenestcar am 23 April 2011

Umweltfreundliche Autos auf dem Genfer Autosalon 2011

Auf dem Genfer Autosalon 2011 werben europäische als auch asiatische Hersteller mit zahlreichen Weltpremieren und technischen Neuheiten um die Gunst des Publikums. Elektromobilität und Hybridtechnologie bilden klare Schwerpunkte der Messeauftritte. Volkswagen schickt pünktlich zum Frühlingsbeginn das neue Golf Cabrio auf die Strecke. Der Frischluft-Klassiker wird zur Markteinführung mit sechs Motoren angeboten. In der Version 1.6 TDI Blue Motion Technology mit 105 PS emittiert das Golf Cabrio lediglich 117 g/km CO2 bei einem Verbrauch von 4,4 l/100km. VW präsentiert außerdem die zweite Generation des kompakten SUV Tiguan. Der Kunde wird sich auch in der neuen Version zwischen einer on- und einer offroad orientierten Version entscheiden können. Opel feiert in Genf die Weltpremiere der Serienversion seines Elektro-Vorreiters Ampera, der noch Ende diesen Jahres in den Verkauf starten soll. Der Ampera kombiniert als sogenanntes Extended Range Electric Vehicle die Möglichkeit bis zu 80 Kilometer lokal emissionsfrei und rein elektrisch zu fahren mit einem integrierten Verbrennungsmotor zur Wiederaufladung der Batterie auf Langstrecken. Die Gesamtreichweite steigt somit auf über 500 Kilometer bei einer Leistung von 11 kW/150 PS und 161 km/h Höchstgeschwindigkeit. Neben dem Mittelklasse E-Auto Ampera stellt Opel die optsiche und technisch aufgefrischten Versionen von Antara und Corsa vor. Der Corsa 1.3 CDTI ecoFLEX wurde im Verbauch auf nur noch 3,5 l/100km gesenkt, was einer CO2-Emission von 94 g/km entspricht. Auch im Astra findet der 95 PS starke 1.3 CDTI ecoFLEX mit nur noch 3,9 l Verbrauch und 104 g/km CO2 Einzug. Im französischen Lager zeigt Peugeot den neuen 308 in Genf erstmals der Weltöffentlichkeit. Sowohl im Kompakten 308 als auch im kürzlich debütierten 508 kommt Peugeot Microhybrid Technologie in Form von Start-Stopp-Systemen zum Einsatz. Auch der 3008 HYbrid4 darf als erster Diesel Vollhybrid weltweit beim Messeauftritt nicht fehlen. Auf den Namen HR1 getauft wurde Peugeots Entwurf des modernen Stadtautos, der einen Dreizylinder Benziner mit einem Elektromotor kombiniert und somit 147 PS bei nur 80 g/km CO2 Emission bereitstellt. Renault punktet in Sachen Umweltfreundlichkeit vor allem mit der Langversion des Elektro-Stadttransporters Kangoo Z.E. Der Kangoo Rapid Maxi Z.E. bietet bis zu fünf Sitzplätze und wird ab Ende 2011 in den Handel kommen. Sein Elektromotor leistet 44 kW/60 PS bei einem permanent verfügbaren Drehmoment von 226 Nm. Eine mit Spannung erwartete Überraschung hat Volvo angekündigt. Die Schweden werden auf dem Genfer Autosalon 2011 mit dem V60 Plug-In Diesel Hybrid den ersten seiner Art weltweit präsentieren. Die Kombination eines Hybridmotors mit der Möglichkeit der Batteriebeladung an externen Stromquellen wird bisher nur auf Basis eines Benzinantriebs im Toyota Prius Plug-in Hybrid angeboten. Toyota fokussiert seinen Genfer Auftritt ganz auf Hybrid- und Elektrofahrzeuge. Mit dem Prius+ gelangt Hybridtechnologie erstmals auch in die Klasse 7-sitziger Vans. Mit dem Yaris HSD Concept weist Toyota der Hybridtechnologie den Weg zum Einzug in die Kleinwagenklasse. Der iQ EV stellt als reines Elektroauto auf Basis des Toyta iQ einen Hinweis auf Toyotas Interpretation moderner Großstadtmobilität dar. Während das Elektroauto Nissan LEAF derzeit bereits weltweit den Beginn der Großserienproduktion erlebt hat, präsentieren die Japaner mit dem ESFLOW bereits das nächste Elektro Konzept. Die sportlich gestaltete Studie verfügt über den gleichen Antriebsstrang wie der LEAF und schafft den Sprint von 0 auf 100 km/h in weniger als fünf Sekunden. Im Bereich konventioneller Antriebe zeigt Nissan in Genf unter anderem den besonders sparsamen Micra 1.2 mit nur 95 g/km CO2-Emission. Alle neuen Fahrzeuge werden in Kürze in unserer Bewertung zu finden sein.

weiter lesen | geschrieben von greenestcar am 1 March 2011

C-Klasse wird schicker, sparsamer und umweltfreundlicher

Ab dem neuen Modelljahr wertet Mercedes den Verkaufsschlager C-Klasse umfassend auf. Eine höherwertige Optik im Interieur sowie gründlich überarbeitete äußerliche Merkmale tragen ebenso zur Aufwertung bei wie die überarbeiteten Motoren. Alle heck-getriebenen erhalten ab sofort serienmäßig eine Eco-Start-Stopp Funktion, die Verbrauchseinsparungen im stop-and-go- und  Stadtverkehr ermöglicht. Außerdem werden alle C-Klasse Modelle ab sofort mit dem Label BlueEFFICIENCY betitelt, das besondere Umweltfreundlichkeit und Sparsamkeit ausdrücken soll. Die strengen Kriterien der greenestcar Umweltbewertung erfüllen vorerst aber nur die besonders sparsamen Dieselmotoren. Der C180 BlueEFFICIENCY , C200 BlueEFFICIENCY , C220 BlueEFFICIENCY und C250 BlueEFFICIENCY werden mit Verbrauchswerten zwischen 4,4 und 5,3 l/100km und CO2-Emissionen zwischen 117 und 140 g/km in Kürze in der greenestcar Bewertung zu finden sein.

weiter lesen | geschrieben von greenestcar am 23 December 2010

Daimler übergibt erstes Brennstoffzellenauto aus Serienfertigung

In Stuttgart wurden die ersten Exemplare des in Serie gefertigten Brennstoffzellenautos B-Klasse F-Cell and das Baden-Württembergische Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr, die EnBW AG und das Berliner Ministerium für Arbeit und Soziales übergeben. Im alltäglichen Einsatz beim Kunden muss das E-Auto nun seine Praxistauglichkeit unter Beweis stellen. Die B-Klasse F-Cell generiert mit Hilfe einer wasserstoffbetrieben Brennstofzelle Strom, der zum Antrieb eines 100 kW / 136 PS und 290 Nm starken Elektromotors eingesetzt wird. Der E-Benz hat eine Reichweite von 380 Kilometern und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 170 km/h. Die Betankung mit Wasserstoff kann aufgrund internationaler Standardisierung an jeder Wasserstofftankstelle vorgenommen werden und nimmt nur ca. drei Minuten in Anspruch. Die Übergabe der ersten B-Klasse F-Cell ist ein wichtiger Schritt hin zur endgültigen Marktreife.

weiter lesen | geschrieben von greenestcar am 1 December 2010

Daimler zieht E-Mobility Zwischenbilanz

Mit dem smart electric drive, der A-Klasse E-Cell, der kompakten B-Klasse F-Cell und dem Transporter Vito E-Cell verfügen die Schwaben mittlerweile über eines der weltweit am breitesten aufgestellten Produktportfolios im Bereich der E-Mobilität. Auch der Supersportler-Technologieträger SLS AMG E-Cell steht für Daimlers fortgeschrittenen Entwicklungsstand in der neuen Antriebstechnologie. Die A-Klasse E-Cell wird bereits im Werk Rastatt in einer Auflage von 500 Exemplaren produziert um diese an ausgewählte Kunden für die Erprobung in der Praxis auszuliefern. Dr. Thomas Weber, Entwicklungsvorstand der Daimler AG, betont, dass bei allen weiteren Entwicklungen im Bereich der E-Mobilität immer der Kundennutzen das Maß aller Dinge sein muss, der sich durch „Alltagstauglichkeit in Kombination mit Fahrspaß, Wirtschaftlichkeit sowie Lade- bzw. Tankinfrastruktur für Strom und Wasserstoff“ definiert. Daimlers Aktivitäten sollen daher immer einen ganzheitlichen Blick auf die E-Mobilität wahren und überzeugende Gesamtlösungen liefern. Nachdem das Thema Elektromobilität bei europäischen Herstellern zu lange eine Schattendasein geführt hat, sind nun zunehmend wichtige Kompetenzbeweise der verschiedenen Hersteller wahrzunehmen, die sie gegenüber der fernöstlichen Konkurrenz profilieren.

weiter lesen | geschrieben von greenestcar am 25 November 2010

Mercedes fertigt A-Klasse E-Cell in Serie

Ab sofort werden im Daimler Werk Rastatt 500 Exemplare eines der ersten deutschen Elektroautos unter Serienbedingungen gefertigt. Der E-Cell ist nach der B-Klasse F-Cell bereits das zweite in Modulbauweise produzierte E-Mobil. Die A-Klasse E-Cell verfügt über zwei Lithium-Ionen Batterien, die mit einer Kapazität von 36 kWh bis zu 200 Kilometer Reichweite ermöglichen. Bei erschöpftem Akku kann die A-Klasse sowohl an öffentlichen Ladestationen als auch an jeder heimischen Steckdose neu aufgeladen werden. Der Elektromotor leistet maximal 70 kW/95 PS und stellt permanent 50 kW/68 PS zur Verfügung. Mit bedingt durch das E-Auto typische hohe Drehmoment von 290 Nm beschleunigt der E-Cell in nur 5,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die ersten 500 Exemplare werden zur Erprobung in der Praxis und Optimierung des Kundennutzens zunächst europaweit an Privat- und Firmenkunden vermietet.

weiter lesen | geschrieben von greenestcar am 17 September 2010

SLS AMG E-Cell – High Performance ohne Emissionen

Daimler gibt mehr und mehr Details zum Elektroboliden SLS AMG E-Cell bekannt. Die Marke AMG soll bei Mercedes für Performance pur stehen. Der Elektro-SLS reist dynamisiert mit seiner knallgelben Lackierung bereits beim Betrachten. Ein Blick auf die zentralen Leistungsdaten zeigt das Potenzial diese Fahrzeugs: Vier jeweils nah an den Rädern platzierte Elektromotoren sorgen für eine Gesamtleistung von 392 kW und 880 Newtonmetern. Der E-Cell beschleunigt damit in nur 4,0 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h. Er liegt damit nur 0,2 Sekunden hinter seinem Ottomotor-Pendant SLS AMG mit 6,3 Liter Verbrennungsmotor. In puncto Dynamik ist der E-Cell diesem aber klar überlegen. Anders als bei Verbrennungsmotoren steht beim Elektroantrieb permanent die volle Leistung zur Verfügung. Die typische Verzögerung zwischen Gas geben und Leistungsentfaltung entfällt somit und ermöglicht somit aus dem Stand den geballten Vortrieb von 880 Newtonmetern Drehmoment. Um diese Dynamik bei allen Witterungsbedingungen zu gewährleisten, verfügt der SLS E-Cell über zwei Kühlkreisläufe für die Motoren und einen separaten für die Lithium-Ionen-Hochvoltbatterie. Bei niedrigen Temperaturen sorgt ein elektronisches Heizelement für die notwendige Betriebstemperatur. Die Lebensdauer der Batterie wird durch dieses Temperaturmanagement signifikant erhöht, was wiederum zu erheblich reduzierten Umwelteinwirkungen beiträgt. Um die Kraft des Elektroboliden auf der Straße sicher zu nutzen ist der SLS mit einer Keramik-Verbundbremsanlage ausgestattet. Der SLS AMG E-Cell wird von Daimler offiziell derzeit nur als Technologieträger bezeichnet. Bis zur Serienreife wird sich die geneigte Kundschaft folglich noch gedulden müssen. Eindrucksvoll demonstriert der Bolide jedoch, dass emissionsfreies und umweltschonendes Fahren keinesfalls unvereinbar sind mit Höchstleistung und Traumautocharakter.

weiter lesen | geschrieben von greenestcar am 5 July 2010